Gemeinsam für eine dynamische Standortentwicklung

Highlights zur EXPO REAL 2018

7-Days-Premium-Hotel

PROJEKTBESCHREIBUNG

Duisburg Hafen trifft Zukunft: Der Duisburger Innenhafen wird um ein weiteres markantes Gebäude reicher. Unmittelbar an der Schwanentorbrücke plant RKW Architektur + ein 7-Days-Premium-Hotel für den Betreiber Plateno, eines der ersten Häuser des fünftgrößten Hotelkonzerns der Welt auf deutschem Boden. Mit dem Haus entsteht ein moderner, monolithischer Baukörper, der die Historie des Hafens selbstbewusst in die Zukunft führt.

Insgesamt 169 Zimmer auf acht Etagen sollen bald Platz für Gäste bieten, während im Erdgeschoss Platz für Foyer oder Frühstücksraum vorhanden ist. In der Architektur des Bauwerks finden sich gestalterische Aspekte der historischen Gebäude und Speicher der Umgebung ­wieder – es ist monolithisch und ausdrucksstark. Die Übertragung in die Moderne und der Aufbau von optischer Spannung geschehen durch die Stapelung von zwei zueinander verschobenen Baukörpern, die getrennt durch eine Fuge in zwei Achsen auskragen. Ebenfalls auffällig ist die strenge Gliederung der Fassade. Neben geschlossenen Flächen unterstreichen geschoss­übergreifende vertikale Fensterbänder das monolithische Erscheinungsbild. So wird das neue 7-Days-Premium zu einem Bindeglied zwischen der Geschichte des Hafens und seiner Zukunft.

DATEN UND FAKTEN

Eigentümer:Stadt Duisburg / SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH
Entwicklung:Stadt Duisburg / SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH
Realisation:RKW Architektur +
Bauherrengemeinschaft:SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH (Duisburg), Soravia Capitial GmbH (Berlin/Wien), under TREC Trinvals Real Estate Consulting GmbH
Hotelbau 7-Days-Premium:8 Etagen, 169 Zimmer

LAGE

Eine besonders reizvolle Lage: direkt an der alten Hebebrücke am Schwanentor und der Anlegestelle der Weißen Flotte gelegen. Von hier aus blicken die Hotelbesucher nicht nur auf Wasser und Schiffe, sondern auch auf das Kontorhaus vis-à-vis oder das markante Landesarchiv von NRW in einem alten Getreidespeicher. Auch der Alte Markt und das lebendige Dellviertel sind nicht weit und bieten nicht nur Historie, sondern auch Kultur und Gastronomie.

Angerbogen

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Neubaugebiet „Duisburg – Angerbogen“ entstand ein anspruchsvolles Wohnquartier in attraktiver Lage mit großzügigen Grundstücken für exklusive freistehende Einfamilienhäuser. Auf Grundstücken mit einer Größe von circa 550 bis 1.000 Quadratmetern konnten Bauherren hier – eingebettet in die idyllische Auenlandschaft des Angerbogens – ihre architektonischen Träume verwirklichen.

In unmittelbarer Nähe zum Neubaugebiet Angerbogen bietet das 10.000 Quadratmeter große und architektonisch einzigartige Intel Development Center bis zu 350 Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze. Hier entwickeln Wissenschaftler und Ingenieure Lösungen für künftige Anwendungen in der Kommunikations- und Automobilelektronik. In unmittelbarer Nachbarschaft baute außerdem die Unternehmensgruppe Xella eine neue, moderne Firmenzentrale.

Businesspark Niederrhein

PROJEKTBESCHREIBUNG

Der Businesspark Niederrhein macht vor, wie ein Gewerbepark mit Vorzeige-und Naherholungscharakter aussehen kann. In grüner Idylle lässt es sich hier vortrefflich arbeiten: Skulpturen namhafter Künstler und imposante Wasserspiele steigern die Inspiration anspruchsvoller Erwerbstätigkeit und laden in der Mittagspause zu erholsamer Work-Life-Balance ein. Auf einer Fläche von insgesamt 40 ha Fläche wartet der Businesspark Niederrhein mit einer großzügigen Park- und Teichlandschaft auf, wie man sie sonst vornehmlich aus niederländischen Gewerbegebieten kennt. Die Architektur der Gewerbeimmobilien ist außergewöhnlich und hochwertig zugleich. Anfang der 1990er Jahre im Ortsteil Rheinhausen entstanden, ist der Standort zur repräsentativen Adresse für renommierte Unternehmen avanciert – sowohl aus dem In- als auch dem Ausland.

Mit Blick auf Nilgänse, Enten, Schwäne und Fischreiher arbeiten hier rund 2.500 Fach- und Führungskräfte in mehr als 60 Firmen aus Deutschland, Japan, China und der Türkei. Sie alle überzeugt das einzigartige Konzept „Arbeiten im Park“, das hier wörtlich zu verstehen ist. Ein Gestaltungshandbuch sichert den hohen Anspruch auch für die Zukunft.

Namhafte nationale und internationale Unternehmen wie Stryker, LED Linear, Clark Gabelstapler, Toyota Material Handling, C. Steinweg und die Deutsche Post sind im Businesspark Niederrhein zu Hause. Diese schätzen neben der repräsentativen Nachbarschaft zu anderen globalen Playern die optimale Erreichbarkeit. Schließlich ist die Autobahn A40, Ausfahrt Duisburg-Homberg, nur rund 600 Meter entfernt. Damit sind bestmögliche Anbindungen an das gesamte Ruhrgebiet und die Niederlande gewährleistet. Last, but not least, bietet die A 57 darüber hinaus eine Nord- Süd-Verbindung, so dass die Geschäftsbeziehungen in Richtung Niederlande beziehungsweise nach Krefeld, Düsseldorf und Köln quasi „vor der Tür“ liegen.

Der Businesspark Niederrhein ist ein Investitionsvorhaben, das die Deutsche Bank auf Grundlage ihres Engagements im Initiativkreis Ruhrgebiet seinerzeit auf einem Grundstück der Stadt Duisburg eingeleitet hat. Der Gewerbepark steht somit auch für erfolgreich gelebtes Public Private Partnership, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet zu meistern. Durch gemeinsames Engagement von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurden aus Herausforderungen neuen Chancen an einem heute mehr denn je diversifizierten Wirtschaftsstandort.

duisport
der Duisburger Hafen

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Herzen Europas, wo in Duisburg Rhein und Ruhr zusammenfließen, liegt der weltgrößte Binnenhafen. Mit einem Gesamtumschlag von über 133 Mio. Tonnen und 3,7 Mio. TEU im Jahr 2016 ist duisport die herausragende Logistik­drehscheibe mitten in Europa und Knotenpunkt für Güterverkehre von und nach Zentraleuropa.

Mit ihrem Full-Service-Ansatz deckt die duisport-Gruppe dabei ein breites Leistungsspektrum ab: Warenumschlag, Ansiedlungsmanagement, die Entwicklung von integrierten Hafen- und Logistikkonzepten, intermodale Transportdienstleistungen sowie spezialisierte Industriegüterverpackungen. Zusammen mit Partnern schafft duisport transkontinentale Zugverbindungen zwischen Duisburg und China, u. a. nach Shanghai oder Chongqing.

Die duisport-Gruppe versteht sich damit als Partner der Logistikwirtschaft und leistet eigene Beiträge zur Optimierung von Transportketten zur Ver- und Entsorgung von Industrie und Handel. Der Hafen sichert über 45.000 Arbeitsplätze in der Region und generiert mit seinen rund 300 Unternehmen am Standort eine Wertschöpfung von rund 3 Mrd. Euro pro Jahr.

(Foto: Hans Blossey)

DATEN UND FAKTEN

Duisburger Hafen AG (duisport), Managementgesellschaft des Duisburger Hafens
Weitere Informationen unter: www.duisport.de. 

Grüngürtel Duisburg-Nord

PROJEKTBESCHREIBUNG

Duisburg wird grüner. Die Stadt Duisburg hat im Rahmen ihrer Sanierungsmaßnahmen in den Ortsteilen Bruckhausen, Beeck und Marxloh einen qualitativ hochwertig gestalteten, öffentlich zugänglichen Grünbereich ­geschaffen. Dieser Grüngürtel ist nicht nur schön anzusehen, er dient auch als Puffer zwischen der Industrie und der Wohnbebauung.

Der Grüngürtel erfüllt gleich mehrere Aufgaben. Er fördert nicht nur die Grün- und Freiflächenvernetzung im Duisburger Norden, sondern ermöglicht auch den Anschluss an überregionale Grünverbindungen. Außerdem vergrößert er den Abstand zu den Industrieanlagen und verbessert somit die Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger deutlich. Ein klarer Gewinn – auch für das Image der Stadt – und eine perfekte Grundlage für weitere Investitionen im Stadtteil Bruckhausen.

(Foto: Günter Matczik / EG DU)

Innenhafen

PROJEKTBESCHREIBUNG

Einst Umschlagplatz vor allem für Getreide, ist er heute ein Viertel für Wohnen, Arbeiten und Kultur: der Duisburger Innenhafen. Er begeistert sowohl die Duisburger als auch Städtetouristen mit seiner wachsenden Gastronomiemeile, mit außergewöhnlicher Architektur und kulturellen Einrichtungen. In der „Küppersmühle“ präsentiert das MKM Museum für Moderne Kunst zeitgenössische Stücke aus der „Neuen Sammlung Ströher“. Im Kultur- und Stadthistorischen Museum erfahren Besucher mehr über die Geschichte der Stadt und das Werk des Kartografen Gerhard Mercator. Im Explorado, Duisburgs Kindermuseum, gehen Kids auf Entdeckungstour.

Die Mischung aus denkmalgeschützten Speichergebäuden, die zu Büros und Gastronomie umgebaut wurden, und abwechslungsreicher moderner Architektur machen den Reiz des Quartiers aus. Eingebettet in eine Grachtenlandschaft entstanden neue Wohnungen direkt am Wasser, das auf diesem Weg in die Stadt zurückgeholt wurde. Durch exklusive Grundrisse mit Loft- und Penthouse-Charakter öffnet sich der Wohnungsmarkt für eine neue Klientel. Neben Museen und Gebäuden beeindruckt das gesamte Umfeld. So locken die „Marina“, der „Garten der Erinnerungen“ des Land-Art-Künstlers Dani Karavan sowie eine bewegliche Hängebrücke Spaziergänger, Fahrradtouristen und Läufer an. Die Marina im Innenhafen umfasst 127 Dauerliegeplätze. Sie ermöglicht auch durchreisenden Sportbootkapitänen einen Zwischenaufenthalt unmittelbar am Rhein und zugleich mitten in der Stadt.

Kräne dokumentieren aktuell eine rege Neubautätigkeit: Es wird teils nachverdichtet, wie zum Beispiel bei dem Erweiterungsneubau eines der größten Privatmuseen Deutschlands, des MKM Museums Küppersmühle, und dem Firmensitz des Reiseveranstalters Schauinsland. Es werden aber auch Lücken geschlossen, wie am Schwanentorufer, angrenzend an den Calaisplatz, wo ab Ende 2018 sowohl ein neues Bürohaus für das Unternehmen Krankikom als auch ein Hotelgebäude für die Marke 7-Days-Premium entstehen. Der Innenhafen bleibt weiterhin dynamisch. Weitere Projekte sind konkret in der Entwicklung, unter anderem eine kleinere Arron­dierung an der Unterstraße am Ende der Promenade und das imposante Ensemble The Curve, das sich in den Holzhafen schmiegen wird.

(Foto Küppersmühle: krischerfotografie)

Innenstadt

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die Revitalisierung der Innenstadt war in den 1990er-Jahren vorrangiges Ziel der Stadtentwicklung. Die City soll Treffpunkt für Menschen, attraktiver Standort für den Fachhandel undw das Gewerbe, eben Mittelpunkt des städtischen Lebens sein.

Zwei Großprojekte forcierten die Weiterentwicklung und Belebung der Innenstadt: das CityPalais mit Gastronomie, Einzelhandel, einem Spielcasino der Westspiel und dem neuen Veranstaltungs- und Kongresszentrum mit der Mercatorhalle und das Einkaufszentrum Forum. Diese Projekte förderten die Kaufkraftbindung in der City nachhaltig und die Investitionsbereitschaft privater Investoren. Das renommierte Büro Foster and Partners hat einen Masterplan zur Weiterentwicklung der Innenstadt erstellt. Er dient als Grundlage der im integrierten Handlungskonzept Innenstadt zurzeit umzusetzenden Projekte. Ein schöner Erfolg: Der 2007 eröffnete ­König-Heinrich-Platz, gestaltet in Anlehnung an das historische Vorbild, ist inzwischen der beliebteste ­innerstädtische Treffpunkt Duisburgs.

Krankikomhaus
Digital Kontor

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung, aus der der Entwurf des Essener Büros Koschany + Zimmer Architekten KZA von der Jury zur Umsetzung ausgewählt wurde, suchte der Digitaldienstleister Krankikom nach dem optimalen Entwurf für sein neues Domizil am Duisburger Innenhafen. Das Grundstück liegt am Calaisplatz und so direkt an der Schwanentor-Brücke, die am neuen Landesarchiv vorbei in die Innenstadt führt. Es galt – bei gänzlich anderen Voraussetzungen, Inhalten und vor allem mit Blick auf die Maßstäblichkeit –, gegenüber der imposanten Landmarke des Archivturms von Ortner & Ortner am stadträumlich wichtigen Calaisplatz einen anspruchsvollen architektonischen Auftakt zu setzen. Zudem wurden neben dem ausdrücklichen Wunsch des Bauherrn nach einem Gebäude, das sich in Gestalt und Wirkung von üblicher Büroarchitektur absetzt und so dazu beiträgt, das im besten Sinne „Unübliche“ seines Unternehmens zu unterstreichen, klare Anforderungen an Qualitäten, Zuordnungen und Verknüpfungen der Nutzfläche formuliert: offene, auch vertikal großzügig miteinander verbundene Büroflächen, die mit Blick auf sich immer wieder verändernde Projektstrukturen größtmögliche Flexibilität bieten sollen. Räume, die allein durch ihre Gestalt und Verknüpfung die Kommunikation im Team fördern, Platz für Kinder und Besprechungen genauso wie für das gemeinsame Kochen sowie für Mitarbeiter- oder Kundenevents. Hinzu kam der Wunsch nach großzügigen Dachterrassen mit Blick über den Innenhafen – und am Platz eine kleine Gastronomie für Mitarbeiter und Gäste.

Der Entwurf der Essener Architekten KZA zeichnet sich durch seine besondere Ausformung des Gebäudes aus: Entstanden ist eine Skulptur, die – mit ihren gegeneinander verschobenen Ebenen sowohl zum Calaisplatz wie zum Wasser ausgerichtet – durch ihr Spiel von Transparenz und Geschlossenheit, von leichten, geschichteten Geschossen und einem darüber scheinbar schwebenden Kubus Bauherr und Jury überzeugt hat. Im Inneren sind alle Räume und Flächen um einen kompakten, linearen Kern gruppiert. Großzügige, versetzt zueinander angeordnete Öffnungen in den Geschossdecken verbinden im Bereich des Kubus die Ebenen miteinander.

Eine besondere Strahlkraft erhält der Entwurf durch die Fassade des schwebenden Kubus: Verkleidet mit Elementen, die – mittels LED-Technik dimmbar hinterleuchtet – mit einer bedruckten textilen Membran versehen sind, wird der Kubus je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen scheinbar aus sich heraus leuchten. Mit der einfachen Austauschbarkeit der textilen Membran und damit ihres Motivs wird sich das Gesicht des Gebäudes im Laufe der Zeit immer wieder verändern können.

Landschaftspark Duisburg-Nord

PROJEKTBESCHREIBUNG

Der Strukturwandel des Ruhrgebietes ist auf einem guten Weg. Der Landschaftspark Duisburg-Nord zählt zu seinen prägnantesten Beispielen. Er trägt deutlich zur Standort- und Imageverbesserung des durch die Strukturkrise gebeutelten Duisburger Nordens bei. Inzwischen ist der Park neuen Typs weit über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus eine bekannte Adresse für „Industrienatur“, Kultur und Großevents. Er demonstriert eindrucksvoll, nach welchen Gestaltungsprinzipien ein Landschaftspark auf einer Industriebrache inmitten einer Stadtlandschaft wachsen kann und gleichzeitig Bezug zur ehemaligen Nutzung herstellt.

Der Landschaftspark bietet auf seinen 200 Hektar Fläche überraschende Attraktionen: Alpinisten klettern hier an altem Hüttenwerksgemäuer, Taucher erleben die Unterwasserwelt im Gasometer, Fernsehteams nutzen den Ort als Filmkulisse und Theater- und Musikgruppen als Bühne. Auch Open-Air-Veranstaltungen mit rund 20.000 Besuchern finden hier statt. Im industriebelasteten Duisburger Norden wertet der Park somit deutlich das Umfeld auf. Mit großzügigen Grün- und Erholungsflächen verbessert er die Lebensqualität in den benachbarten Wohnquartieren.

(Nachtaufnahme: Thomas Berns)

Mercatorviertel

PROJEKTBESCHREIBUNG

„Ein Logenplatz im Herzen von Duisburg!”

Die herausragende Grundstücksfläche liegt direkt im Stadtzentrum und in unmittelbarer Nähe zum Innenhafen, außerdem ist die Verkehrsanbindung an das örtliche sowie überörtliche Straßennetz ideal.

Das Ziel der Planung ist ein sensibler und behutsamer Städtebau, der sich im bestehenden gewachsenen Stadtgrundriss Duisburgs einfügt und sich durch eine kleinteilige Körnung auszeichnet. Dieses Ziel wurde im städtebaulichen Entwurf berücksichtigt und soll im Bebauungsplan Einzug finden. Grundidee der Planung ist die Orientierung an alten Strukturen, Parzellen und Wegebeziehungen.

Neuer Bahnhof
modern, urban, lebendig

PROJEKTBESCHREIBUNG

In Duisburg entsteht ein attraktives Entree vom Bahnhof zur Innenstadt – ermöglicht durch die Überdeckelung der Autobahn A 59 an dieser Stelle. Wichtige städtebauliche Ziele bei der Neugestaltung des Portsmouthplatzes sind mehr Freiraum für Veranstaltungen, hohe Aufenthaltsqualität und eine Verringerung der Straßenverkehrsflächen.

Diesen urbanen Ort entwickelten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der zuständigen Fachverwaltungen in einem anspruchsvollen Planungsverfahren. Gemeinsam schufen sie in einem intensiven Charrette-Verfahren die Grundlage für den neuen Platz und die Straßengestaltung. Zukünftig werden zwei große Gebäude die westliche Seite des Platzes rahmen: Das neue Intercityhotel ist bereits fertiggestellt und liegt auf einer Linie mit dem „Mercator One“, dessen Baubeginn 2018 erwartet wird. Der renommierte Architekt Hadi Teherani hat ein sechsgeschossiges Bürohaus entworfen, dessen Anblick erfreut und dessen urbane, lichtdurchflutete Gastronomie und attraktiver Einzelhandel im Erdgeschoss den Dreh- und Angelpunkt zur Königstraße bilden. Auf der südöstlichen Seite des Platzes ist bereits ein neues B&B-Hotel errichtet worden, direkt an der Pforte zum „Quartier 1“, dem neu entwickelten Bürostandort von Aurelis Real Estate. Hier im „Quartier 1“ entsteht gerade das neue Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, LANUV. Weitere Bürogebäude sind geplant.

Die Deutsche Bahn wird mit dem Bau einer spektakulären, neuen Gleisüberdachung für den Hauptbahnhof beginnen, deren filigrane und geschwungene Konstruktion eine Leichtigkeit und Lebendigkeit vermitteln wird, die den Portsmouthplatz krönt und dem internationalen Knotenpunkt Duisburg wieder Ausdruck verschafft.

RheinOrt

PROJEKTBESCHREIBUNG

Der Name des Stadtentwicklungsprogramms „Duisburg an den Rhein“ ist Programm: Mit dem Projekt „RheinOrt“ wird ein neues Stadtquartier in hervorragender Lage am Rhein und nah an der City geschaffen. Der neue Standort ist 60 Hektar groß und liegt im Südwesten der Duisburger City im Ortsteil Hochfeld, direkt am rechten Hochufer des Rheins. Die Fläche erstreckt sich 1,4 Kilometer entlang des Ufers vom Kultushafen im Süden bis zur Brücke der Solidarität im Norden. 21 Hektar des Gesamtareals sind als zukünftige Baufläche für Wohnen und Gewerbe vorgesehen.

Schrittweise verlagert die Stadt Duisburg gemeinsam mit der Wirtschaft die Schwerindustrie vom Rheinufer hin zu bestehenden Industriearealen. Sie ergreifen damit die Chance, ein über 150 Jahre genutztes Industrie­gelände zu einem hochwertigen Standort mit Zukunftsperspektive zu machen. Das Projekt zählt zu den bedeutendsten Entwicklungsmaßnahmen der kommenden Jahre für Duisburg und die Region. Der erste Bauabschnitt, die Parkanlage RheinPark, direkt am Rhein gelegen, wurde bereits im Jahr 2008 eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit bei Duisburgern und ihren Gästen.

Der Rheinpark wird auch einer der drei Hauptstandorte für die Ausstellung im Rahmen der internationalen Gartenausstellung 2027 sein.

Sechs-Seen-Platte

PROJEKTBESCHREIBUNG

Nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt befindet sich mit der Sechs-Seen-Platte und dem angrenzenden Sportpark Duisburg eine Freizeitlandschaft, die weit über die Region hinausstrahlt. Über fast 500 Hektar bestimmen Wälder und Seen das Landschaftsbild. Segelclubs und Schwimmvereine, Spielplätze, Grillplätze und ein Freibad findet man hier ebenso wie international bekannte Sportstätten: die Regattabahn, die Fußballarena oder das Eisstadion. Bei Kindern besonders beliebt: die Wasserwelt Wedau, der abenteuerliche Waldspielplatz und die Kinderparcours des Hochseilklettergartens. Einzigartig in der Region ist die beleuchtete fünf Kilometer lange Laufstrecke entlang der Regattabahn. Die zahlreichen Vereinshäuser im Sportpark Duisburg verfügen meist über öffentliche Gastronomiebetriebe, und in den Siedlungen rings um die Sechs-Seen-Platte findet man die unterschiedlichsten Restaurants.

(Foto See: krischer fotografie)

Wohn- und Siedlungskultur

PROJEKTBESCHREIBUNG

Qualitätsvolles Wohnen hat in Duisburg Tradition. 21 denkmalgeschützte Siedlungen zeugen von der architektonischen Vielfalt. Sie sind begehrte Wohnquartiere, da sie viel Grün und ein intaktes Wohnumfeld bieten. Unterschiedlichste Gestaltungen machen die Siedlungen, die ein wichtiges historisches Erbe der Stadt bilden, abwechslungs- und variantenreich. Besonders die Gartenstadtbewegung hat viele Zeugnisse in Duisburg hinterlassen, die Vorbild auch für heutiges, modernes Wohnen in der Stadt sein können. Wohnungsgesellschaften und auch Einzeleigentümer sorgen mit viel Engagement und Aufwand für einen Erhalt der Denkmäler und für ­attraktives urbanes Wohnen.