St. Barbara

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im historischen Quartier St. Barbara ist auf ca. 6 ha Fläche der Neubau von 150 öffentlich geförderten und 182 freifinanzierten Wohnungen, 46 Städtehäusern sowie einer 4-gruppigen Kindertageseinrichtung und einer Tagespflege geplant. Das ehemalige St. Barbara Hospital soll identitätsstiftend entkernt und saniert werden.

Die Verkehrsanbindung, sowohl an die Bundesautobahnen A3, A40, A42 und A 59 als auch die öffentlichen Verkehrsmittel, ist hervorragend. Der Rhein und der Duisburger Innenhafen im direkten Umfeld, laden zum Erleben und Erkunden ein. Die Förderungen zur Elektromobilität sollen genutzt werden und Kfz sowie Fahrräder im Sharing-Modell angeboten werden. Die Neumühler Fußgängerzone ist durch die sich an das Quartier anschließende Grünanlage in wenigen Gehminuten erreichbar und gewährleistet, unter anderem durch das Angebot an Supermärkten und vielen Geschäften, eine vollumfängliche Versorgung.

Der alte, teilweise über 100 Jahre alte Baumbestand (Platanen, Linden) bleibt erhalten und war für die Grünflächenplanung maßgeblich. Die Nord-Südliche sowie die Ost-Westliche Durchquerung des Quartiers für Fußgänger und Radfahrer hat sich hieran orientiert. Neben Spielplätzen, Abenteuerspielplätzen und Sportflächen werden Boulebahnen für ein geselliges, lebendiges und sportliches Miteinander sorgen. Die Bewirtschaftung der innenliegenden Grünflächen wird den Bewohnern als Nutzgarten angeboten. Die geomantischen Untersuchungen haben zwei seltene - äußerst positive – Energiepunkte identifiziert, die durch eine entsprechende Gestaltung hervorgehoben werden sollen.

Vermittelnd zu der nördlichen Struktur aus Bergarbeiterhäusern ist eine kleinteilige Bebauung mit Reihenhäusern und Doppelhaushälften vorgesehen. Südlich soll eine Blockrandbebauung das Baugebiet zur Gartenstraße hin abschließen. Im Innenbereich zwischen der historischen Bebauung und den südlichen Neubauten werden aufgelockert ebenfalls Einfamilienhäuser in der Parklandschaft entstehen.

Die historische Backsteinarchitektur mit Stilelementen der Neugotik wird das Zentrum des Gebietes. Neben Arztpraxen und Büroflächen werden örtliche Vereine, Kunst und Kultur sowie Jugendförderung und Bildung das kulturelle Herzstück nicht nur für das Gebiet sein. Die ehemalige Kapelle ist ein fantastischer Raum für Veranstaltungen, Ausstellungen, Projekte und vieles mehr. Es sind Flächen für die Bewohner des Gebietes für Familienfeste und ähnliche Feierlichkeiten vorgesehen.

DATEN UND FAKTEN

Bauherr:IPG MuV mbH, Berlin
Architekt:hector3 architeckten Schneider Breuer PartmbB, Düsseldorf  
Landschaftsarchitekt:GTL Michael Triebswetter Landschaftsarchitekt, Kassel
Haustechnik:Wortmann & Wember GmbH, Bochum
Tragwerk:

Pfeiffer & Schmidt Ingenieurgesellschaften mbH, Marburg

Flächengröße:ca. 6 Hektar
Baufelder und Baufeldgrößen:

MU                  11.500 qm

WA 1                 5.600 qm

WA 2                 3.100 qm

WA 3                 3.700 qm

WA 4                 4.400 qm

WA 5                 5.900 qm

WA 6                 3.300 qm

WA 7                 3.300 qm